Stiften und Stiftungen im Überblick.

 

 

Stiftung - kurz erklärt.

 

Eine Stiftung ist auf Dauer, also über Generationen hinweg, angelegt. Dies bedeutet, dass nur über die Kapitalerträge verfügt werden kann. Das Stiftungskapital muss zu jeder Zeit unangetastet bleiben, ein Verzehr kommt nicht in Betracht. Zur Gründung bedarf es deshalb eines dauerhaft förderungswürdigen Zweckes ebenso, wie eines genügenden Stiftungskapitals. Muss dieses doch genügend Erträge erwirtschaften um den Stiftungszweck zu erfüllen und gleichzeitig die Stiftungsverwaltung finanzieren. In der Praxis hat sich gezeigt, dass hier, je nach Stiftungszweck, eine Summe von 25.000 bis 60.000 Euro als Grundstock notwendig ist. Als interessante Alternative zur selbst begründeten Stiftung gewinnen Stiftergemeinschaften deshalb mehr und mehr an Bedeutung.

(Auszug aus "Erfolgsmodell Stiftung", ISBN: 978-3-86906-490-1)

 

 

 

Die Stiftergemeinschaft.

 

Für Stiftungen gibt es in Deutschland strenge wie komplizierte Regeln. Dies gilt für die Gründung einer Stiftung ebenso, wie für die spätere Verwaltung. Die Stiftergemeinschaft Höchstadt a. d. Aisch bietet Ihnen einen rechtlichen Rahmen, der es trotz dieser Rahmenbedingungen ohne großen Aufwand und zahlreiche Behördengänge erlaubt, eine Stiftung zu errichten. Durch die gemeinschaftliche Verwaltung wird es zudem möglich, bereits mit überschaubaren Summen nachhaltig Gutes zu tun.

 

 

Stiftung oder Zustiftung?

 

Die Gründung einer eigenen Stiftung ist bereits ab einer Summe von 25.000 Euro möglich. Diese Stiftung kann Ihren Namen tragen (Namensstiftung). Sie allein bestimmen, wie die Erträge des Vermögens Ihrer Namensstiftung genutzt werden.

 

Die Errichtung einer Stiftung ist bereits zu Lebzeiten möglich, kann aber auch im Rahmen einer letztwilligen Verfügung erfolgen. Für diesen Fall empfehlen wir, einen juristischen Berater hinzu zu ziehen. Stiften Sie bereits zu Lebzeiten, so können Sie Ihre gestifteten Beträge als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Darüber hinaus haben Erben die Möglichkeit, geerbtes Vermögen in eine Stiftung einzubringen. Erfolgt dies innerhalb von 24 Monaten nach dem Todesfall, so erlischt rückwirkend die angefallene Erbschaftssteuer.

 

Es ist jedoch nicht immer notwendig, eine eigene Stiftung ins Leben zu rufen. Verfolgt bereits eine Stiftung das von Ihnen gewünschte Ziel, so haben Sie die Möglichkeit einer Zustiftung. Zustiften bedeutet, ein bestehendes Stiftungskapital auf Dauer zu erhöhen und damit die Leistungsfähigkeit einer Stiftung zu verstärken. Ein weiterer Vorteil: Zustiftungen sind bereits ab 201 Euro möglich. Steuerlich bietet Ihnen eine Zustiftung dieselben Vorteile wie eine eigene Stiftung.

 

 

Für eine Stiftung spenden?

 

Wenn Sie das Ziel einer Stiftung mit Beträgen unter 200 Euro fördern wollen, so ist dies im Rahmen einer Spende möglich. Spenden erhöhen nicht das Stiftungskapital und werden unmittelbar für den Stiftungszweck verwendet. Stiftungen unter dem Dach der Stiftergemeinschaft der Kreissparkasse Höchstadt/Aisch sind gemeinnützig. Sie können Zuwendungen damit als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte sind jährlich abzugsfähig.

 

 

Sie wollen Ihre Heimat fördern?

 

Dann unterstützen Sie die in Ihrer Kommune aktive Bürgerstiftung mit einer finanziellen Zuwendung. Gibt es in Ihrer Gemeinde noch keine Bürgerstiftung, so können Sie auch eine spezielle Stiftung bedenken oder zur Gründung einer Bürgerstiftung beitragen. Wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Stiftungsexperten. Direkt oder über Ihre Sparkassen-Geschäftsstelle vor Ort.